Kryptowährungs-Nachrichten-Programm gegen P2P- und Darknet-Märkte

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Die US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE hat bekanntgegeben, dass sie im Haushaltsvorschlag 2021 ein Kryptowährungs-Nachrichten-Programm CIP vorgeschlagen hat.

Im Vorschlag heißt es, dass das CIP unlizenzierte Kapitalflüsse auf Peer-to-Peer (P2P)-Marktplätzen, Online-Foren und Darknet-Märkten identifizieren soll. Das CIP wurde vom Zentrum für Schmuggel großer Bargeldbeträge BCSC des ICE entwickelt.

“Das BCSC hat ein Kryptowährungs-Nachrichten-Programm entwickelt, das nicht lizenzierte Gelddienstleistungsunternehmen in Form von unabhängigen Kryptowährungs-Brokern identifiziert, die Peer-to-Peer-Webseiten, Online-Foren und Kleinanzeigen sowie Darknet-Märkte nutzen. Diese beteiligen sich an nicht lizenzierten Gelddienstleistungsgeschäften.”

ICE nimmt Geldwäsche und Opiate-Handel im Darknet ins Visier

Das ICE erklärt, dass “ein großer Teil” der nicht lizenzierten Gelddienstleistern, die mit Kryptowährung auf den Darknet- und auf P2P-Marktplätzen aktiv sind, in die Wäsche von durch Drogen verdientes Geld verwickelt sei.

Die Behörde fügt hinzu, dass sie ihre Schulungen und Cyberanalysen weiter ausgebaut habe. Das dient für “Cyberuntersuchungen, die illegale Darknet-Marktplätze ins Visier nehmen, auf denen Fentanyl und derartige chemische Produkte häufig verkauft werden”.

Die Darknet-Märkte waren in den letzten Jahren Ziel zahlreicher ICE-Aktionen. ICE-Agenten erhalten mindestens seit September 2019 eine “fortgeschrittene Darknet-Schulung”.

In Zusammenarbeit mit der US-Drogenbehörde DEA führte das ICE Mitte 2017 ein Jahr lang eine landesweite Ermittlung gegen Darknet-Händler durch. Dabei wurden über 35 Leute verhaftet. Das ICE hat im Oktober 2016 auch eine Woche lang eine internationale Maßnahme durchgeführt.

Frankreich und Österreich arbeiten bei Blockchain-Forensik zusammen

Das CIP der ICE ist inmitten der zunehmenden Bemühungen, gegen die Aktivitäten auf dem Darknet weltweit vorzugehen.

Am 25. Februar gab das staatliche Austrian Institute of Technology bekannt, dass es mit der französischen Blockchain-Sicherheitsfirma NIGMA Conseil eine Partnerschaft geschlossen habe, um im Bereich Blockchain-Forensik zusammenzuarbeiten.

Die Unternehmen arbeiten daran, Regierungen und Unternehmen forensische Blockchain-Dienstleistungen anzubieten. Darunter etwa Darkweb Scraping und Wallet-Clustering.


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